Queen Mary II und seepex Pumpen setzen Maßstäbe auf den sieben Weltmeeren
Die Queen Mary II ist eines der modernsten, größten und schnellsten Passagierschiffe, die je gebaut wurden. Mit ihren 72 m Höhe ist sie höher als die Freiheitsstatue und mit 345 m Länge länger als drei Jumbo Jets. Allein die elektrische Anlage könnte Strom für eine Stadt mit 200.000 Einwohnern erzeugen.
Die Ausgangssituation
Aber auch hinsichtlich Umweltschutz setzt sie Maßstäbe. Bereits jetzt erfüllt sie die hohen Anforderungen, die hinsichtlich Klärschlammentsorgung auch an städtische Kläranlagen gestellt werden. Bisher wurden anfallende Abfälle und Schlämme in Containern gesammelt und anschließend an Land entsorgt. Auf der Queen Mary II sorgen aufwändige Anlagen dafür, dass die Abfälle aufbereitet und umweltgerecht an Bord verbrannt werden.
Die Lösung
Maßgeblich daran beteiligt sind mehrere seepex Pumpen verschiedener Ausführungen. Für den Transport der Schlämme werden seepex Pumpen der Baureihe BTI eingesetzt. Sie fördern die Schlämme mit einem Trockenstoffgehalt von ca. 20% aus der Zentrifuge in den Trockner. Nach einer Trocknungsphase wird der nun entwässerte Schlamm zusammen mit verschiedenen Abfällen im Verbrennungsofen verbrannt. Die hierbei anfallende Verbrennungswärme wird in den Energiekreislauf des Schiffes zurückgeführt.
Alle für diesen Vorgang benötigten Pumpen wurden zusammen mit weiteren Aggregaten platzsparend auf einem gemeinsamen Pumpen-Skid installiert. Diese Bauweise erlaubt die Installation mehrer Pumpen auf engstem Raum. Die Skids bestehen aus einzelnen Modulen, die vorinstalliert und erst an Bord miteinander verbunden werden.
Der Nutzen
Da es unter Deck eines Passagierschiffes sehr eng zugeht, ist die Modulbauweise besonders bei den Monteuren sehr beliebt. Statt vieler Einzelaggregate müssen nur wenige Anlagenteile in die engen Räume gebracht und installiert werden. Und die Passagiere können ruhigen Gewissens die sieben Weltmeere bereisen - schließlich reisen sie auf einem Schiff, dessen Reeder es geschafft haben, Umweltschutz und Energieeinsparung in perfekten Einklang zu bringen.