Technik

SEEPEX-Technik verstehen

Seit der Gründung von SEEPEX im Jahre 1972 entwickeln wir innovative Technik und bringen sie zur Marktreife. Zahlreiche Patente rund um die Exzenterschneckenpumpe bezeugen dies. Und wir gehen stetig weiter. All things flow.

Wir treiben die Dinge voran: Kontinuierlich erforschen wir technische Neuerungen und beschäftigen uns intensiv mit Grundlagenforschung, Produktentwicklung und der Informationstechnologie. Das interessiert Sie? Hier ein kleiner Einblick in die Prinzipien unserer Technik.

DAS PRINZIP

Exzenterschneckenpumpen, wie die von SEEPEX, sind rotierende Verdrängerpumpen.

  • zwei Förderelemente mit besonderer Geometrie und Anordnung
  • spezifischer Bewegungsablauf

Der Rotor bildet zusammen mit dem Stator abgeschlossene Kammern. Die Drehbewegung des Rotors befördert das Medium von der Saug- zur Druckseite.

  • hohe Saugfähigkeit
  • hoher Druckaufbau
  • unabhängig von der Drehzahl
  • Förderrichtung umkehrbar
  • gleichmäßige und pulsationsarme Förderung

 

 

Ansicht

Rotor und Stator

SEEPEX-Rotoren und -Statoren erfüllen höchste Qualitätsansprüche und garantieren hohe Wirkungsgrade. Geringer Verschleiß und gute Korrosionsbeständigkeit minimieren Betriebskosten und sichern lange Standzeiten. Voraussetzungen: optimierte Oberflächen, exakt gefertigte Geometrien, individuelle Werkstoffe, Auslegung und Beschichtung für den Einsatzfall.

  • hohe Oberflächengüte
  • angepasste Werkstoffe
  • hohe Oberflächenhärte
  • integrierter Dichtbund
  • große Werkstoffvielfalt
  • hohe Druckstabilität
  • optimaler Wirkungsgrad durch optimierte Rotor-Oberflächen
  • energiesparend durch Verringerung der Anfahr- und Betriebsmomente
  • ruhiges Laufverhalten durch Reduzierung der Oberflächenrautiefe
  • lange Lebensdauer durch aufeinander abgestimmte Bauteile

GEOMETRIEN

Die SEEPEX-Maxime: Wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden. Deshalb liefern wir auch die jeweils passende Rotor-/Statorgeometrie – exakt ausgerichtet auf die Fördermenge, den Druck und das Fördermedium.

  • optimale Leistung
  • niedrige Betriebskosten
  • schnelle Amortisation
  • lange Lebensdauer der Pumpe
  • Baukastensystem: alle Geometrien untereinander austauschbar

SEEPEX 6L-GEOMETRIE

Mit kleinem Rotordurchmesser und langer Steigung erzielt die SEEPEX 6L-Geometrie geringere Gleitgeschwindigkeiten und erreicht durch die große Dichtlinie lange Standzeiten.

  • verbesserter Wirkungsgrad
  • niedrigere Axialkräfte
  • weniger Verschleiß, längere Standzeiten
  • speziell für gut fließende Fördermedien
  • Druck: bis zu 6 bar

SEEPEX KONVENTIONELLE GEOMETRIE

Mit kleinen Steigungen und einer kompakten Bauweise werden mit der konventionellen SEEPEX-Geometrie hohe Drücke realisiert.

  • besonders vielseitig, für nahezu jeden Einsatz geeignet
  • speziell für hochviskose Fördermedien
  • Druck: bis zu 48 bar

SEEPEX TRICAM-GEOMETRIE

Die SEEPEX Tricam-Geometrie erreicht durch eine höhere Gangzahl höhere Fördermengen bei gleicher Baulänge der Pumpe. Mit der längeren 6LT- oder der kurzen 12T-Ausführung können die SEEPEX-Vorteile bei höherem Durchfluss erzielt werden.

  • Erhöhung der Fördermenge um 50 %
  • selbst bei höherem Druck
  • problemloses Umrüsten von 6L- auf Tricam-Geometrie

BOLZENGELENK

SEEPEX-Exzenterschneckenpumpen besitzen robuste und einfach zu montierende Bolzengelenke, die den exzentrischen Bewegungsablauf des Rotors ermöglichen. Hermetisch abdichtende Manschetten sorgen für den störungsfreien Betrieb auch bei extremen Temperaturen und abrasiven Fördermedien.

  • Bolzengelenk: aus verschleißfesten, gehärteten und einfach auszutauschenden Gelenkteilen
  • Fixierung mit einer Gelenkhülse
  • Gelenk vollständig mit Spezialfett gefüllt
  • hermetische Abdichtung mit elastischer Manschette
  • Vielfalt von Manschettenwerkstoffen und weiteren Optionen für den sicheren Betrieb
  • Manschette bietet wirksamen Schutz vor mechanischer Zerstörung
  • geringer Serviceaufwand durch einfache und schnelle Demontage
  • SEEPEX-Garantie auf Gelenke mit der optionalen Ausführung „Manschettenschutz“: 10.000 Betriebsstunden